Vorbereitung
Da ein Schuldner mindestens drei Monate in Spanien seinen Lebensmittelpunkt haben muss, bevor er den Antrag auf Eröffnung einer Privatinsolvenz im Ausland stellen kann, ist eine entsprechende Vorlaufzeit einzurechnen.

 

Eigentliches Verfahren
Die eigentliche Laufzeit des Privatinsolvenzverfahren in Spanien dauert regulär 12 Monate bis zur endgültigen Erteilung der Restschuldbefreiung. Beim Gerichtstermin zur Antragseröffnung wird auch bereits über die Befreiung von der Restschuld mit-entschieden, da die Vermögensverwertung davon unabhängig geregelt wird.

 

Der vom Gericht  bestellte Insolvenzverwalter  wird sich am Anfang und vielleicht auch während des Jahres melden, um die Situation zu besprechen. 

IIn Spanien ist es die Aufgabe des Gerichtzsvollziehers zu berechnen, ob monatliche Zahlungen vom Schuldner geleistet werden können. Dabei werden in Spanien Pfändungstabellen genutzt.

 

Anhand der persönlichen Einnahmen ermittelt der Gerichtsvollzieher und angemessenen , ob es einen Überschuss gibt. Ist dies der Fall, wird eine Vereinbarung geschlossen (oder eine entsprechende Order vom Gericht erlassen) und eine Ratenzahlung vereinbart. 

 

Umsetzung in Deutschland
Wenn die offizielle Restschuldbefreiung vorliegt, muss diese übersetzt werden und eine Bereinigung von Schufa etc. erfolgen. Dies dauert in der Reglel etwas drei Monate

 

Ein Insolvenzverfahren in Spanien bietet Ihnen als Schuldner viele Vorteile.

Aber ebenso werden die Gläubiger dadurch nicht unbedingt schlechter gestellt, da das streng geregelte Insolvenzverfahren in Deutschland häufig auch für sie nicht vorteilhaft ist.

 

Letztendlich und genau betrachtet profitieren doch in erster Linie die insolvenzverwalter und Treuhänder von den langwierigen Insolvenzfervahren.

 

Zeitersparnis
Bei einem Insolvenzverfahren in Spanien sparen Sie im Vergleich zum Verfahren in Deutschland viel Zeit . Es gibt kein langes Vorverfahren vor einem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Ein vorheriger Einigungsversuchuch mit den Gläubigern in Spanien keine Voraussetzung für ein Insolvenzverfahren.

 

Über die Erteilung der Restschuldbefreiung wird bereits bei Verfahrenseröffnung entschieden und nicht erst nach Jahren der Wohlverhaltensphase. 

In der Regel wird die Restschuldbefreiung bereits 12 Monate nach Verfahrenseröffnung automatisch erteilt, da die Vermögensverwertung bei Insolvenzverfahren in Spanien unabhängig von der Restschuldbefreiung erfolgt.

 

Kostenersparnis
In Spanien werden Sie von einer Behörde durch das Insolvenzverfahren geleitet. Dadurch sind auch die gesamten Verfahrenskosten geringer als in Deutschland. Es gibt gestaffelte prozentuale Gebühren abhängig von einer Insolvenzmasse für Treuhänder und Insolvenzverwalter.

 

Wegfall der Restschuldbefreiung in Spanien
In Deutschland gibt es einen ganzen Katalog an Regelungen, in welchen Fällen eine Restschuldbefreiung nach der 6-jährigen Wohlverhaltensphase versagt werden kann.

Durch die Stärkung der Gläubigerrechte können Gläubiger seit Juli 2014 schon während des Verfahrens entsprechende Anträge stellen.

 

Einen Wegfall der Restschuldbefreiung ist in Spanien nur bei Annullierung des kompletten Insolvenzverfahrens möglich. Eine Annulierung des Verfahrens passiert in der Regel nur dann, wenn Gründe im Nachninein bekannt werden, warum das Verfahren ursprünglich nicht hätte eröffnet werden sollen.

 

Das ist beispielsweise dann gegeben, wenn Sie bei Verfahrenseröffnung ihren Lebensmittelpunkt nicht in Spanien  hatten.

 

Wirkung der Restschuldbefreiung
In Deutschland bleiben Forderungen bestehen, wenn Sie als Schuldner die Restschuldbefreiung nach einem Insolvenzverfahren dort erteilt bekommen. Diese Forderungen können allerdings nicht mehr vollstreckt werden. Im Gegensatz dazu bestehen Forderungen, die vom Insolvenzverfahren umfasst waren, nach der spanischen Restschuldbefreiung nicht mehr.

 

Erwerbsobliegenheit
Es gibt in Spanien eine Erwerbsobliegenheit.

Ob selbstaendig oder angestellt Es darf zwar keine Restschuldbefreiung versagt werden, weil der Schuldner nicht der Pflicht zur Erwerbstätigkeit nachgekommt, jedoch beschleunigt sich der Prozess wenn eine Vereinbarung geschlossen wird.

 

Neues Bankkonto
Trotz laufendem Insolvenzverfahren können Sie in Spanien ein Bankkonto eröffnen.Dazu erhalten Sie eine Kreditkarte.

 

Schutz vor Gerichtsvollziehern und Gläubigern
Durch das Insolvenzverfahren sind Sie vor Zugriffen von Gerichtsvollziehern, Finanzamt und Gläubigern geschützt. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, wieder aufatmen und einen Neustart anzugehen.

 

 

 

 

 

 

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